»Man kann nicht kämpfen, wenn die Hose voller ist als das Herz.«

Kulturelle Präsenz zeigen: "Lysistrata" eröffnet Klarenthaler Kulturtage

Die Theater-AG der Carl-von-Ossietzky-Schule spielte vor voll besetztem Saal den antiken Klassiker von Aristophanes in der Textversion von Erich Fried, mit einigen Modernisierungen und starkem Engagement der Darsteller. Musikalisch unterstützt von der Chor-AG samt Begleitcombo (Leitung Werner Langenstein) beeindruckte die Aufführung mit ihrer Intensität (besonders hervorzuheben: Marie-Lou Mehrhof als Lysistrata und Maja Adler als Kinesias), der thematisierte Konflikt um Krieg oder Frieden bzw. um den Kampf der Geschlechter wirkte so äußerst zeitgemäß. Langer Applaus war der Lohn für die Beteiligten, die vom Regieteam (Minette Dorband, Anne-Cathrin Hein, Jan Termin) hervorragend eingestellt worden waren. – Schulleiter Niko Lamprecht betonte in seinem mit kleinen Präsenten ausgefüllten Dankeswort den Bezug von „Lysistrata“ zu zentralen Themen an der CvO, die sich bekanntlich auch „mit Herzblut“ für „kulturelle Präsenz“ – in und für Klarenthal – einsetze. Diese Überleitung zur Eröffnung der Klarenthaler Kulturtage wiederum nutzte Jürgen Kern vom Dachverband der Klarenthaler Vereine zur herzlichen Einladung für den nachfolgenden Empfang in der Schulbibliothek, bei welchem zahlreiche Klarenthaler, Gäste wie Ernst-Ewald Roth (MdL) und Angehörige der Schulgemeinde den anregenden Theaterabend ausklingen ließen.

Zum Weiterlesen: Heute beginnen die Klarenthaler Kulturtage

FR-Online: Geselligkeit und tolles Theater

Auf dem Foto: Schulleiter Niko Lamprecht übergibt Präsent an Jürgen Kern, rechts Marie-Lou Mehrhof (Lysistrata)

Erstellt am 15. Mai 2013
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