»Man kann nicht kämpfen, wenn die Hose voller ist als das Herz.«

24.2. bis 3.3.2013: Besuch der Galilei High School in Wiesbaden

Was uns am besten gefallen hat? Der Schnee!

25.2.2013 Wiesbaden

Die Carl-von-Ossietzky-Schule pflegt seit Jahrzehnten den Austausch mit der Galilei High School aus Israel (Kfar Saba, nahe Tel Aviv). Die aktuelle Austauschgruppe mit 20 Schülern und zwei Begleitlehrerinnen wurde am Montag im Festsaal des Rathauses von Frau Schuldezernentin Scholz freundlich empfangen, wobei auch Dr. Gutmark und Herr Landau von der Jüdischen Gemeinde anwesend waren.

Frau Scholz würdigte den Wert der Besuchs- und Austauscharbeit: „Denn die menschliche Begegnung wird immer entscheidend sein und bleiben.“ Dies sei angesichts der geschichtlichen Dimension in der Beziehung zu Israel eine bleibende Aufgabe.

Auf ihre konkrete Frage, was der israelischen Schülergruppe beim ersten Rundgang in Wiesbaden besonders gefallen habe, kam allerdings keine historisch-kritische Antwort, sondern: „Der Schnee!“ Schulleiter Niko Lamprecht dankte Frau Scholz für ihre Worte und betonte, die Pflege einer historisch belasteten – und manchmal auch aktuell komplexen - Beziehung bedürfe einer stetigen Arbeit, wozu die Carl-von-Ossietzky-Schule bereit sei: „Diese Arbeit ist uns eine Ehre.“

Eine Erinnerung in Form eines Wiesbaden-Buches und ein kleiner Umtrunk rundeten die Veranstaltung im Rathaus ab. Die deutsch-israelische Schülergruppe besucht in ihrem umfangreichen Programm u.a. Buchenwald, aber auch die moderne Synagoge in Mainz und die mittelalterlichen Spuren jüdischen Lebens in Worms.

Begrüßung durch den Schulleiter

Erstellt am 23. Februar 2013
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