»Man kann nicht kämpfen, wenn die Hose voller ist als das Herz.«

Fingerabdrücke im High-Tech-Labor

Die Schüler des Biologie Leistungskurse der CvO haben die Universität Mainz besucht und dort im Institut für Pharmazie und Biochemie ihren eigenen genetischen Fingerabdruck hergestellt. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre
Laborkittel angezogen hatten, ging es ins Genlabor der Sicherheitsstufe 1. Hier erhielten die Schüler wichtige
Informationen zum sachgerechten Verhalten und einen kurzen theoretischen Überblick zu den gentechnologischen
Grundlagen des Versuchs. Im anschließenden praktischen Teil isolierten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene
DNA aus ihren Mundschleimhautzellen. Neu und ungewohnt war der Umgang mit kleinsten Flüssigkeitsmengen, die kaum
sichtbar waren und sich in ihrem Verhalten deutlich vom Umgang mit Flüssigkeiten unterschieden. So laufen solch
kleine Flüssigkeitsmengen nicht einfach zusammen, sondern müssen in einer Zentrifuge „herunter“ zentrifugiert werden,
damit eine Lösung in der winzigen Spitze des „Eppi“, dem Gefäß, mit dem der Gentechniker arbeitet, zusammenläuft.
Der Umgang mit den technischen Geräten und Apparaturen wurde vorher eingeübt und viele Kniffe und Tricks verraten,
die den Alltag im Labor erleichtern.

Nach einem Mittagessen in der Mensa der Universität erhielten die Schüler eine Einführung zur Theorie des
genetischen Fingerabdrucks. Nach der Durchführung aller notwendigen Schritte schloss sich gegen 15.30 Uhr die
individuelle Auswertung der Ergebnisse an. Jeder Schüler erhielt ein Foto seines genetischen Fingerabdrucks,
das er mitnehmen durfte.

 

Erstellt am 20. Mai 2016
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