»Man kann nicht kämpfen, wenn die Hose voller ist als das Herz.«

20.6.: HISTORY AWARD in München verliehen

Schulleiter Niko Lamprecht besuchte als Jurymitglied die Preisverleihung an dem Wettbewerb, der auch CvO-Schüler betraf. Die Schüler der elften bis dreizehnten Klassen der Robert-Jungk-Gesamtschule in Krefeld gewinnen diesmal den Geschichtspreis HISTORY-AWARD. Bereits zum elften Mal zeichnete der TV-Sender HISTORY Projekte aus, die sich mit historischen Themen auseinandersetzen. Mehr als 240 Kinder und Jugendliche aus Deutschland und Österreich hatten mit Videoeinreichungen am Wettbewerb zum diesjährigen Thema „Gleichberechtigung – wie gleich ist gleich?“ teilgenommen.

 

Bei der von Nina Eichinger moderierten Veranstaltung im Ehrensaal des Deutschen Museums in München überreichte heute Mittag die diesjährige Schirmherrin, Collien Ulmen-Fernandes, gemeinsam mit HISTORY-Senderchef Dr. Andreas Weinek den Award in Form des Senderlogos.

 

Collien Ulmen-Fernandes überreicht HISTORY-AWARD 2017 an Schüler aus Krefeld

München, 20.06.2017: Die Schüler der elften bis dreizehnten Klassen der Robert-Jungk-Gesamtschule in Krefeld gewinnen den Geschichtspreis HISTORY-AWARD. Bereits zum elften Mal zeichnete der TV-Sender HISTORY Projekte aus, die sich mit historischen Themen auseinandersetzen. Mehr als 240 Kinder und Jugendliche aus Deutschland und Österreich hatten mit Videoeinreichungen am Wettbewerb zum diesjährigen Thema „Gleichberechtigung – wie gleich ist gleich?“ teilgenommen. Bei der von Nina Eichinger moderierten Veranstaltung im Ehrensaal des Deutschen Museums in München überreichte heute Mittag die diesjährige Schirmherrin, Collien Ulmen-Fernandes, gemeinsam mit HISTORY-Senderchef Dr. Andreas Weinek den Award in Form des Senderlogos. Vodafone stiftete zudem das Preisgeld für die Plätze eins bis drei. Mit den zahlreich angereisten Schülern feierten im Deutschen Museum auch die Jurymitglieder des HISTORY-AWARD, Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums, Wigald Boning, Dr. Sascha Priester, Historiker und Journalist, Jens Schröder, Redaktionsleiter von P.M. HISTORY, Maya Reichert, Leiterin DOK.education, die Schauspieler Hansi Kraus und Timothy Peach sowie die Regisseurin Heidi Kranz.

Schüler aller Altersklassen waren aufgerufen, sich filmisch mit dem Thema „Gleichberechtigung – wie gleich ist gleich?“ auseinanderzusetzen. Die Schüler der Robert-Jungk-Gesamtschule Krefeld überzeugten mit ihrem 14-minütigen Film „Suffragetten? Suffragetten! – Aufbruch in eine neue Zeit“ sowohl die Teilnehmer eines Online-Votings auf history.de als auch die prominent besetzte HISTORY-AWARD-Jury. Jury-Mitglied Helmut Markwort (FOCUS): „Die Schüler haben ein tolles Dokudrama abgeliefert. Die Suffragetten! Mit ihrem Aufbruch in eine neue Zeit zeichnen die 15 Schülerinnen und Schüler die Anfänge der Frauenbewegung nach und thematisieren eine der zentralsten Forderungen – das Wahlrecht für Frauen! Ein Mix aus heiter inszenierten Spielszenen und gut geführten, aussagekräftigen Interviews. Die detailgenaue und zeitgemäße Ausstattung der Drehorte und der Schauspieler mit ihren historischen Kostümen ist gelungen.“ Auch Jury-Neuling Wigald Boning war begeistert: „Ein mit großem Aufwand, Können und großer Leidenschaft hergestelltes Dokudrama. Man hat weder Kosten noch Mühen gescheut, und es ist auf allen Ebenen viel Talent erkennbar“.

Der Robert-Jungk-Gesamtschule gelang mit ihrem Erfolg die Titelverteidigung: Sie wurde zum zweiten Mal in Folge mit dem HISTORY-AWARD ausgezeichnet. Bereits 2015 belegten Kinder und Jugendliche dieser Schule aus dem niederrheinischen Krefeld-Hüls (Nordrhein-Westfalen) den Spitzenplatz.

Auf dem zweiten Platz landete die Ernst-Barlach-Schule München mit dem beeindruckenden Musikvideo „Ich bin ich“ der beiden Freundinnen Felicitas und Emma, die das Publikum im Ehrensaal bei der Preisverleihung mit einer Live-Performance ihres hitreifen Songs begeisterten. Jury-Mitglied Helmut Markwort: „Eine schöne Melodie, nicht viele Worte, die aber alles ausdrücken! Das Lied ‚Ich bin ich‘ der zwei Freundinnen Felicitas und Emma, die eine körperbehindert, die andere gesund, lässt dem Zuhörer und Zuschauer das Herz aufgehen und zeigt auf unmissverständliche Weise, dass Liebe und Freundschaft allein im ‚Ich‘ ihre Begründung finden.“

 

HISTORY-AWARD 2017 – Die Plätze 1 bis 10 im Überblick:

Alle eingereichten Projekte mit Videos sind unter www.history-award.de abrufbar.

Schirmherrin des HISTORY-AWARD 2017 ist die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin Collien Ulmen-Fernandes. Ulmen-Fernandes zum Thema des HISTORY-AWARD: „Gleichberechtigung ist ein Thema, das zahlreiche Bereiche unseres Lebens betrifft und nach wie vor auf der ganzen Welt hochaktuell ist. Ob im Beruf, in der Familie  oder Flüchtlingsfrage – ich habe Zweifel, dass wir bereits in einer gleichberechtigten Gesellschaft angekommen sind. Umso wichtiger finde ich, dass sich der HISTORY-AWARD diesem Thema widmet“.

 

Auszüge aus den Jurywertungen zum Siegerprojekt

Dr. Sascha Priester, Journalist und Historiker, der als Vertreter der Jury bei der Preisverleihung sprach:

„Eine mitreissende, professionelle Storyline, unglaublich aufwändig in Szene gesetzt, sehr gute schauspielerische Leistungen, opulente Kostüme und Action à la Hollywood. Mit bemerkenswerter journalistischer Recherche- und Interviewarbeit gelingt es, auch den Bogen vom Kampf der Frauen für Gleichheit vor 100 Jahren zu uns heute zu schlagen. Eine tolle Leistung!“

Jens Schröder, Redaktionsleiter von P.M. HISTORY:

„Hier stimmt wirklich alles: sehr aufwändig gedreht, mit Humor, Stunts und Pferden sowie historischer Kulisse. Die aufwändigen Techniken werden sinnvoll eingesetzt, um das Thema gut zu erklären, es gibt einen Perspektivwechsel, mit dem die Haltung verschiedener Akteure klar wird, und zwei Interviews mit heutigen Politikern zur Einordnung. Glatte EINS!“

Maya Reichert, Leiterin DOK.education, Kinder- und Jugendprogramm des DOK.fest München:

„Kaum zu glauben, dass dieser Film von 15 Schülern der Jahrgangsstufe 11 bis 13 gedreht wurde – unter Anleitung von drei erfahrenen Geschichts- und Filmkennern. Er ist eine besondere und außergewöhnliche Leistung im Zusammenschluss der verschiedenen Gewerke wie Schauspiel, Kostüm, Ausstattung, Produktion, Kamera, Schnitt und Dramaturgie und hat darum einen Preis verdient. Das Thema ist richtig und emotional packend dargestellt, es ist wichtig und darüber hinaus gut gewählt zum Wettbewerb, und der Film passt großartig zu HISTORY.

Niko Lamprecht, Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. (VGD):

„Technisch überzeugend, sehr aufwändig und dramatisch gestaltet, Spielszenen wechseln mit Interviews/Erklärungen durch Prominente ab. ‚Die Deutschen‘ lassen von der Machart her grüßen.“

Zum Weiterlesen: 

http://www.nbcuniversal.de/presse/pressemitteilung/detail/collien-ulmen-fernandes-ueberreicht-history-award-2017-an-schueler-aus-krefeld/

 

(Joerg Koch/Getty Images for HISTORY Germany)

Erstellt am 24. Juni 2017
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