»Man kann nicht kämpfen, wenn die Hose voller ist als das Herz.«

12.9.13 Sein Talent pflegen

Seit Montag bin ich in Ochsenhausen in der Landesakademie für musizierende Jugend in Baden-Württemberg. An dem Kurs nehmen 13 Trompeter und Trompeterinnen im Alter von 14 bis 50 Jahren teil. Wir Kursteilnehmer sind im ehemaligen Kloster Ochsenhausens untergebracht. Dieses liegt wie weitere Kirchen und Schlösser in Oberschwaben. Das Kloster wurde im Krieg von Schäden verschont und sieht noch sehr gut erhalten aus. Wir musizieren in den alten Räumen des Klosters, welche eine wunderbare Akustik haben. Morgens fangen wir an, uns in einer Gruppe einzuspielen. Dann spielt Herr Professor Wolfgang Bauer eine Übung vor und wir spielen diese nach. Ihm fallen sofort Fehler auf, die er uns mitteilt und anschließend gibt er Tipps (wie man besser spielen kann), wo wir uns verbessern können. Danach bekommt jeder Teilnehmer Einzelunterricht. Hier kann der Professor individuell auf jeden Schüler eingehen und neue Übemethoden vermitteln, wie z.B. zur Luftführung, Atmung oder musikalischen Gestaltung. Hilfreich ist es auch, bei anderen Schülern zuzuhören. Denn manchmal kann man sogar noch mehr durch Zuhören anstatt durch Selbstspiel lernen. Am Abend wird dann im Ensemble musiziert. In der Gruppe macht es dann am meisten Spaß zu spielen. Dort spielen wir unter anderem Trompetenfanfaren mit 12-stimmiger Besetzung.

Dieser Kurs ist eine richtige Bereicherung für mich. Ich kann viel mit anderen zusammen spielen, aber auch viel für mich lernen und so an meinen Schwächen arbeiten und diese in Stärken umwandeln. Ich sammele viele neue Eindrücke und bin sicher, dass ich Zuhause noch intensiver üben kann.

Erstellt am 12. September 2013
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