»Man kann nicht kämpfen, wenn die Hose voller ist als das Herz.«

29.3.19: SCHUFA macht an der CvO Schule – Finanzfragen praktisch

29.3.19: SCHUFA macht an der CvO Schule – Finanzfragen praktisch

„SCHUFA – damit will man nichts zu tun haben!“ So oder ähnlich kommen erste Reaktionen auf das Stichwort SCHUFA – wenn man überhaupt etwas mit dem Namen anfangen kann. Der PoWi-Leistungskurs der Q2 bekam hierzu im Rahmen des Wirtschaft-Halbjahrinhalts  nun Infos aus erster Hand, eine Delegation der SCHUFA (u.a. mit Dr. Kai Donau, SCHUFA-Teamleiter) reiste an und vermittelte schnell, dass die SCHUFA keineswegs eine Behörde ist, die „Kredite sperrt“, sondern nur als Dienstleister über ein sogenanntes „Scoring“ Profile (auf Anfrage) weitergibt. Dies erfordert modernes Datenmanagement, da die Anfragenden schnelle Auskünfte (z.B. vor dem Autoverkauf) verlangen. Schnell kamen aus dem kritisch zuhörenden Kurs die sich hieraus ergebenden Fragen („Ist dies zulässig?“, „Können wir als Normalbürger zu unserem Profil Auskunft bekommen?“, „Ist die SCHUFA über alle unsere Einkäufe im Bilde?“), die entsprechend diskutiert wurden. MdB Ingmar Jung war als Gast – und Ex-CvO-Schüler – mitgereist und veranschaulichte die Problemlage anhand jugendaffiner Beispiele (Handyvertrag etc.). Er bestätigte – genau wie die SCHUFA-Referenten -  die Notwendigkeit von Konsumentenrechten, auf der SCHUFA-Website könnten zum „eigenen Profil“ Auskünfte eingeholt werden. Referent Thomas Schmidt und SCHUFA-Mitarbeiter Christopher Scheel  nannten aber auch eine beruhigende Zahl – über 98% aller Bürger/Konsumenten seien beim „Scoring“ auf der sicheren Seite. Schul- und Kursleiter Niko Lamprecht dankte dem angereisten Team für den engagierten Vortrag! (Fotos: Griebel /Helliwood).

Erstellt am 03. April 2019
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