»Man kann nicht kämpfen, wenn die Hose voller ist als das Herz.«

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Sport

www.cvo-sport.de  (die Homepage des Fachbereichs Sports)

Grundlegende Informationen zum Fach Sport an der Carl-von-Ossietzky-Schule Wiesbaden

Ab dem Schuljahr 2003/2004 trat der bis heute gültige Lehrplan Sport in Kraft. Er bildet die Grundlage für den schulinternen Lehrplan Sport, der im Folgenden kurz dargestellt wird. Generell können unter sechs "pädagogischen Perspektiven", die den Unterricht bestimmen, bis zu acht sogenannte "Bewegungsfelder" eingeführt werden.

Pädagogische Perspektiven

  1. Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen
  2. Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln
  3. Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen
  4. Sich körperlich ausdrücken, Bewegung gestalten
  5. Sinneswahrnehmung verbessern, Bewegungserlebnis und Körpererfahrung erwerben
  6. Etwas wagen und verantworten.

Bewegungsfelder

  1. Laufen, Springen, Werfen
    - Leichtathletik
    - Orientierungslauf
  2. Bewegen an und mit Geräten
    - Turnen an Geräten
    - Partner- und Gruppenakrobatik
    - Klettern
  3. Bewegen im Wasser
    - Sportschwimmen
    - Wasserball
    - Rettungsschwimmen
    - Wasserspringen
    - Aquajogging
  4. Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten
    - Aerobic, Steppaerobic
    - Rhythmische Gymnastik
    - Tanzen
  5. Fahren, Rollen, Gleiten
    - Waveboard fahren
  6. Spielen
    - Badminton
    - Baseball
    - Basketball
    - Fußball
    - Handball
    - Hockey
    - Tischtennis
    - Volleyball
  7. Mit / gegen Partner kämpfen
    - Judo (z.Zt. kein Angebot)
  8. Den Körper trainieren, die Fitness verbessern
    - Entspannungstechniken
    - Konditionstraining
    - Rückenschule und funktionelle Gymnastik
    - Yoga

Unterricht ist also unter verschiedensten pädagogischen Zielsetzungen möglich. So kann im Bewegungsfeld "Bewegen im Wasser" z.B. (das klassische) Sportschwimmen, aber auch Wasserspringen und/oder Rettungsschwimmen, Wasserball oder Aquajogging betrieben werden. Im Bewegungsfeld "Spielen" ist inhaltlich nahezu alles möglich (enthalten sind viele der bekannten Spielsportarten).

Wahl der Sportkurse

Der zweistündige Sportunterricht findet innerhalb der jeweiligen Jahrgangsstufe in einem gewählten Kurs statt. Schülerinnen und Schüler wählen sich in Kurse mit einem vorher bekannt gegebenen Kursprofil ein, die eine Kombination von Pädagogischen Perspektiven und sportpraktischen Inhalten (siehe Tabelle oben) aufweisen, und besuchen diesen Unterricht in der Einführungsphase ein Jahr und in der Qualifikationsphase zwei Jahre lang. In jedem Halbjahr erfolgt eine "Besondere Fachprüfung", die sportpraktische (Bewegungsleistung, motorisches Können) und theoretische (in schriftlicher oder mündlicher Form) Anteile enthält.

In der Oberstufe muss in jedem Halbjahr das Fach Sport belegt werden. In die Gesamtwertung des Abiturs muss Sport nicht eingebracht werden. Es kann jedoch im Grundkursbereich bis maximal dreimal eingebracht werden, sofern die Einbringverpflichtung der anderen Fächer dies zulässt.

Leistungskurs Sport

Die Carl-von-Ossietzky-Schule hat als eine von wenigen hessischen Schulen die Möglichkeit, Sport als Leistungsfach anzubieten, und kann hier inzwischen auf eine Jahrzehnte lange Tradition erfolgreichen Unterrichts zurückblicken. Um den Anforderungen eines Sportleistungskurses in der Qualifikationsphase Rechnung zu tragen und um den Einstieg in das neue Fach zu erleichtern, bietet die Schule in der Einführungsphase einen sogenannten Vorleistungskurs Sport an.

Dieser Kurs ist 3-stündig und nicht 2-stündig wie die normalen Sportkurse in der Einführungsphase. Schüler/innen, die planen, in der Qualifikationsphase Sport als Leistungskurs zu wählen, sollen sich am Anfang der Einführungsphase in diesen Kurs einwählen. Der Besuch des Vorleistungskurses Sport ist damit zwar Voraussetzung für die Wahl des Leistungskurses, jedoch besteht für die Schülerinnen und Schüler keine Verpflichtung, nach Abschluss der Einführungsphase Sport als Leistungskurs zu belegen.

Beim Leistungskurs Sport handelt es sich, wie in den anderen Leistungskursen auch, um eine fünfstündige Unterrichtsveranstaltung. Eine Lehrerin / Ein Lehrer unterrichtet in der Lerngruppe sowohl Theorie als auch Praxis für den Zeitraum von zwei Jahren. Die Theorie wird inhaltlich stark an die Praxis angebunden.

Abweichend vom Unterricht in den "normalen" Sportkursen findet im Leistungskurs eine deutliche Erweiterung der sportpraktischen Inhalte statt. Es werden Inhalte aus mindestens 3 Bewegungsfeldern thematisiert. Verbindlich gesetzt sind die Sportarten: Schwimmen und Leichtathletik. In der Regel werden diese Sportarten durch zwei weitere Sportarten aus den Bewegungsfeldern ergänzt. Diese vier Sportarten bilden die Auswahl für die sportpraktischen Abiturprüfungen, die in zwei Sportarten aus zwei verschiedenen Bewegungsfeldern abgelegt werden müssen. Schwerpunkte im Theorieanteil sind ausgewählte Fragestellungen zu den Feldern Biomechanik, Bewegungslehre, Trainingslehre, Sportbiologie, Lernen von Bewegungen sowie gesellschaftliche und gesundheitliche Aspekte des Sports.

Schüler/innen, die beabsichtigen, den Sport LK zu wählen, empfehlen wir dringend - auch im eigenen Interesse - beim Arzt ein Belastungs-EKG zu machen und sich ihre uneingeschränkte Sporttauglichkeit bestätigen zu lassen.

In den Halbjahren E1 - Q3 werden jeweils zwei Klausuren geschrieben sowie zwei sportpraktische Prüfungen in den möglichen vorgegebenen Schwerpunkten (s.o.) durchgeführt, die im Verhältnis 1 : 1 gewichtet werden. Im Halbjahr Q4 sind es nur eine Klausur und eine sportpraktische Prüfung im Verhältnis 1 : 1.

Abiturprüfungen

Im Abitur erfolgt neben einer Klausur eine sportpraktische Überprüfung in schwerpunktmäßig betriebenen Inhalten/Sportarten aus zwei Bewegungsfeldern nach Wahl der Schüler/innen. Das Mittel aus den beiden sportpraktischen Überprüfungen und das Ergebnis der Abitur-Klausur werden im Verhältnis 1 : 1 gewichtet.

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